Sonntag, 6. November 2016

Plus Size OOTD: Mein herbstlicher Wohlfühllook


Bereits im letzten Jahr habe ich an einem Bloggerwettbewerb für bonprix teilgenommen. Da habe ich natürlich nicht lange überlegt, als ich in diesem Jahr erneut eine E-Mail bekommen habe. Immerhin ist meine letzte Collage, die ich für den letzten Bloggerwettbewerb erstellt habe, bis heute Euer liebster Beitrag und das mit über 1600 Seitenaufrufen vor dem 2. beliebtesten Post. Mega Leute! Jetzt hoffe ich natürlich, dass Euch diese Collage mit meinem liebsten Herbstlook genauso gut gefallen wird.

Ich bin ja generell lieber casual unterwegs und das auch auf der Arbeit. Gott sei Dank kann ich auch bei meinem neuen Job tragen was ich möchte. Und es gibt dort so einige stylische Menschen, die mich inspirieren. Mein Stil und Geschmack unterscheidet sich nicht sehr zu Mädels, die Anfang zwanzig sind. Ich sehe das tatsächlich so, dass die Dreißiger die neuen Zwanziger sind. Und in meinen Zwanzigern war ich nicht so stylisch unterwegs wie heute.

Heute weiß ich mehr über Mode als je zuvor. Leider lässt sich immer noch nicht alles umsetzen, was ich so im Kopf hat. Das überwiegende Problem sind nach wie vor Passformen und die Größenbegrenzung. Oft enden die meisten Kollektionen bei Größe 42, weniger bei 44 und noch weniger bei 48. Sollte es bei einem Label tatsächlich eine Plus Size Kollektion geben, dann habe ich da wieder das Passformproblem. Das nervt mich.

Es gibt jedoch einige Shops, denen ich treu bin, seit Jahren. Bei denen gibt es keine Probleme, weil sie die Kinderschuhe schon überwunden haben und nicht erst seit kurzem eine Große Größen Rubrik anbieten. Bonprix gehört auf jeden Fall dazu. Seit Jahrzehnten bestelle ich regelmäßig. Meistens 1 Woche vor Lohneingang. Das soll jetzt hier keine Werbung werben, ist halt so! Die Passformen stimmen für mich zu 100% und die Mode wird immer jünger. Genau mein Ding.

Das ist der Grund, warum ich mich bei meiner Collage für einen modernen, jungen und reduzierten Look entschieden habe. Ich mag zurzeit lieber weniger Farben, hab ja schließlich knallrote Haare. Mehr Farbe könnte dann schnell als Clownskostüm verwechselt werden, keine gute Idee, wo wir doch gerade ein Clown Problem in Deutschland haben. Manchmal ist weniger eben mehr. Im Fokus steht der Cardigan aus der neuen Maite Kelle Kollektion, die Anfang Oktober erschienen ist. Die anderen Stücke sind minimalistisch und geradlinig.


Ich liebe Cardigans in allen Formen und Farben, leider ist meine Schublade schon mega voll, aber ich bin erfinderisch und finde immer Platz für neue Teile. Ich mag sie mehr als Pullis, weil man mehr Kombinationsmöglichkeiten hat. Dieser hier ist geradlinig, und modern. Der Wasserfallkragen liegt total im Trend und durch die dezente Farbwahl hat er hohes Styling Potential für jeden Kleiderschrank.

Das bietet die Jeans auch. Highwaist Jeans sind nicht nur mega modern, mit dem richtigen Styling sehen sie auch sehr lässig aus. Habe mir die Hose neulich selbst erst bestellt und behalten, weil alles passt. Trotz rundem Bauch sitzt sie wirklich hoch und durch ihren elastischen Bund drückt auch nichts.

Das Oberteil ist ein Mü länger als ein Crop Top, doch es hat die perfekte Länge für „Anfänger“. Ich traue mich ja auch noch längst nicht alles und mich kostet auch einiges noch Überwindung. Bei der Jeans zum Beispiel, habe ich auch überlegt, ob ich sie auf der Arbeit tragen kann. Klar, längeres T-Shirt drüber und los geht’s, aber T-Shirt reinstecken, Bauch betonen, und stolz präsentieren, das ist für mich auch nicht so selbstverständlich. Ich habe es getan. Störte keinen, und mich jetzt auch nicht mehr. Wer sich also nicht traut, sein Shirt reinzustecken oder einen Body zu tragen, der kombiniert seine Highwaist Jenas mit einem kurzen Pulli, wie diesem hier.

Schuhe, Beuteltasche, Eulen-Kette und Beanie setzen dem Look ein modernes und jugendliches i-Tüpfelchen auf. Die Ohrringe sind passend zu Kette mit Steinen besetzt und verleihen etwas Glanz.


Gesamtwert ca.: € 170,-

 

Jetzt seid Ihr wie immer dran. Was sagt Ihr zu dem Look? Würdet Ihr so raus gehen? Wo liegen Eure Hemmschwellen?

Sonntag, 9. Oktober 2016

Goodbye my friend, Forrest Gump!

Du bist nun schon seit über einen Monat fort. Nicht mehr da, einfach weg. Es war der schwerste Gang, den ich bisher gehen musste. Schon einige Wochen vorher war mir übel bei dem Gedanken, dass dieser Tag bald kommen würde, doch schlimmer noch war die Ungewissheit, nicht zu wissen, wann dieser Tag sein würde. Entscheiden zu müssen, wann es der richtige Moment ist. Den Moment zu finden, wann dein Leben nicht mehr lebenswert sein würde.

Du solltest nicht leiden, keine Minute Schmerzen haben, noch einige glückliche Wochen. An diesem einen Tag im Juni, als die Tierärztin mir sagte, dass du einen Tumor im Unterkiefer hast. Es zerriss mir das Herz. Ich konnte vor Traurigkeit nicht atmen. Hatte Angst, nach alternativen zu fragen. Ich konnte dich nicht quälen. Nicht mit Chemotherapie, nicht mit einer Unterkieferamputation. Keine der Optionen war die Richtige. Doch die Eine ließ uns noch ein bisschen Zeit. Ich nahm dich wieder mit nach Hause und weinte den Rest des Tages in dein kuschliges Fell. Wollte dich auf keinen Fall loslassen.


Ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommen würde. Ich dachte nur wir hätten mehr Zeit. Du bist doch erst zehn Jahre, fast elf. Das ist zu früh, das ist unfair. Du bist glücklich, wohlgenährt, aber nicht zu dick. Das ist einfach nicht fair. Jetzt wo wir doch gerade eine richtige Familie geworden sind. Jetzt musst du gehen. Ich konnte es mir nicht vorstellen.


Nicht mehr deinen dicken Bauch kraulen. Nie mehr deine Pfötchen zu streicheln, dass du nie wieder auf meinem Bauch liegst. Kein kleiner Schreihals mehr, der nach Futter ruft. Kein Tapsi mehr, der mir überall hin nachläuft. Kein neugieriger Tiger mehr, der an der Leine durch den Garten stromert. Kein Sonnengott mehr, der sich am Sonntagmorgen auf den Teppich fallen lässt, weil dort gerade die Sonne rein scheint. Kein Schmusi mehr, der jede Minute geschmust werden will. Nie mehr dein schönes Fell betrachten, in deine lieben Augen schauen und dich nie wieder berühren. Das ist einfach nicht fair!


Unser letztes gemeinsames Wochenende verbrachten wir Tag und Nacht zusammen. Schmusten den ganzen Tag. Am Abend erzählte ich dir Geschichten von früher. Wie du, kaum geschlüpft, mir schon mein Herz gestohlen hattest. Wollte nie eine Katze. Doch jedes Mal, wenn ich dich und deine Geschwister besuchte, bist du mir immer hinterher getapst, schliefst auf meinem Schoß ein und wolltest immer von mir gekrault werden.


Mit 12 Wochen bist du dann bei mir eingezogen. Die Fahrt war die Hölle. Wir waren ein Herz und eine Seele. Unser Ritual, immer nach Feierabend ein kleines gemeinsames Nickerchen auf der Couch. Du auf meinem Bauch, in meinem Arm. Du hattest viele Flausen im Kopf und ich unzählige Kratzer. Wir haben getobt, du hast sämtliche Kabel zerbissen, Blumenwasen umgeschmissen und warst nie müde.


Neue Leute waren selten ein Problem für dich. Kinder waren dir nicht geheuer. Lieber mit Fauchen auf Abstand halten. Aber nie hast du gekratzt oder gebissen. Jedenfalls nicht die Menschen, den Inhalt der Handtaschen aber. Ladekabel hatten keine Chance bei dir. Auch ich musste einige neue Kabel in der Zeit kaufen. Doch du warst mein Samtpfötchen. Nasse Haare waren voll dein Ding, Nivea Creme auch, besser waren noch Chips und Würstchen. Mein Gourmet-Katerchen.


Du warst nicht begeistert, als Mäuschen einzog. Sie stiefelte rein, fraß aus deinem Napf und war unbeeindruckt von deinem Fauchen. Ihr Vorteil, der Baby-Bonus. Du warst bald total verliebt. Sie beschützte dich, falls du dich mal wieder in ein Zimmer geschlichen hattest und eingesperrt wurdest. Ihr habt geschmust, euch geputzt und …, ja das auch. Puhh, Gott sei Dank warst du kastriert. Du warst so tapfer, als sie 4 Jahre später wieder auszog. Trennungen sind vor allem für die Kleinen schlimm. 


Autofahren war so gar nicht dein Ding. Und dabei warst du auch mal eine Fernbeziehungs-Pendler-Katze. Ein Jahr hattet ihr das mitgemacht. Oldenburg – Lübeck, Lübeck – Oldenburg, eine Woche hier, eine Woche da. Ihr wart so tapfer. Du warst tapfer, immer.


Ein neuer Mann, ein letzter Umzug und das Familienglück schien perfekt. Mehr als 4 wundervolle Jahre, voller Glück, voller Geborgenheit und voller Liebe für jeden von uns. Jetzt fehlt ein Teil von mir. Mein Baby, den ich großgezogen habe, der gut erzogen war ohne seinen eigenen Kopf dabei zu verlieren. Meinen Aufmunterer, der immer wusste, wann ich ihn besonders brauchte. 


Meinen Schmusetiger, mit dem man einen ganzen Tag einfach nur kuscheln konnte. Mein kleines Pony, der immer durch die Wohnung galoppierte. Mein klein er Schreihals, der immer auf sich aufmerksam machte, egal worum es ging, extra Schmuseeinheiten oder Futternachschub. Mein Gefährte, mit dem man sogar einen Mono-Dialog führen konnte. Du hattest immer eine Antwort, zwar mehr gequakt, als miaut, aber das kann auch nicht jedes Schmusetier.


Du fehlst, jeden Tag. Oft schaue ich in den Flur, ob du vielleicht gerade durch die Tür tapst oder höre ich dich im Flur herumstapfen. Doch dann fällt mir wieder ein, dass du nie wiederkommen wirst. Nie wieder, und doch bist du noch da! Du hast eine schöne und passende Urne bekommen. Bist noch hier und doch nicht mehr da. Ruhe in Frieden mein Herz, ich werde dich nie vergessen. Ich war nie gläubig, auch jetzt nicht und doch hoffe ich, dass du jetzt bei deiner Mama bist und wir uns irgendwann wiedersehen. Ich liebe Dich!





R.I.P. Forri

Sonntag, 7. August 2016

Gefunden, verliebt, getraut, gekauft


Hallöchen Ihr Puppen! Euch ist wahrscheinlich schon aufgefallen, dass mein ursprünglicher Plan, ab sofort immer am Montag meine Posts zu veröffentlichen, bisher nicht funktioniert hat. Nun bin ich schon seit über einen Monat in der neuen Firma und so entspannt, wie ich es lange nicht mehr war. Allerdings bin ich abends auch platt, weil mein Tag nicht nur mehr gefüllt ist als vorher, sondern auch etwas länger. Und dann ist ja da auch noch mein Schmusekaterchen, den ich nicht vernachlässigen möchte. Ich will mich gar nicht rausreden, sondern Euch lediglich erklären, warum sich meine Beiträge zurzeit so verzögern. Ich hoffe Ihr seid noch eine Weile gnädig mit mir, denn ich befürchte, dass es noch eine Zeit so bleiben wird.

Auch wenn sich mein Leben gerade überwiegend um meinen neuen Job und meinen Kater dreht, ist mir Mode nach wie vor wichtig. Warte schon sehnsüchtig auf mein erstes Gehalt, damit ich meine Wunschlisten in Bestellungen verwandeln kann. Ich hatte Euch ja schon mal berichtet, dass ich bisher jeden Sommer mindestens eine Short anprobiert habe. Allerdings musste ich immer einsehen, dass mir diese Kleidungsstücke einfach nicht stehen. Es sah immer furchtbar aus. Ich bin zwar seit meinem Blog mutiger geworden, doch Shorts und ich wurden einfach keine Freunde. Bis zu diesem einen Tag im Juni.

Wie es immer so ist, Frau und Mann gehen in die Innenstadt, weil Frau nur ein paar Oberteile kaufen möchte, doch dann kommt es anders. Ich fand bei H&M diese lässige Shorts im Boyfriend Stil. Passend dazu hatte ich dieses Shirt gegriffen, denn die Mission waren Oberteile. Zusammen mit diesem Shirt hat mich die Short total überzeugt und auch mein Mann gab sein OK. Also musste sie mit.

Ich war so begeistert. Ich hatte endlich eine Short. Doch dann folgten Wochen mit Unwetter, Regen und Sturm. Nix mit gleich anziehen und raus in den Sommer. Das schöne Stück lag erstmal mind. 2 Wochen im Schrank. Gegen Ende Juni wurde es jedoch endlich richtig heiß und sommerlich. Endlich kann ich sie ausführen und das mache ich so gerne, dass ich echt schon nen Depri schiebe, wenn es draußen zu kalt ist.

Wie steht Ihr zu Shorts? Habt Ihr vielleicht selbst welche im Schrank oder meidet Ihr dieses Kleidungsstück? 


Short – H&M (ähnlich hier)
Shirt – H&M (ähnlich)
Tasche – H&M (ähnlich hier)

Zehentreter – Outlet (ähnlich hier)

Brille – Takko (ähnlich hier)




Gesamtwert ca.: € 85,-